August 1, 2020

Herzinfarkt

Von bewegendes4u

Wir schreiben das Jahr 2020. Es ist Sommer und alles könnte so schön sein. Die Sonne scheint und die Arbeitswoche ist beendet. Vor mit steht das Wochenende. Geplant war ein wenig Gartenarbeit.

Vorgeschichte

Seit einiger Zeit hatte ich Probleme mit der Gesundheit. Vor zwei Monaten habe ich mich das erste Mal bezüglich verschobener Rückenwirbel behandeln lassen. Nachdem diese Wirbel vom Arzt gerenkt wurden, ging es mir viel besser. Ich hatte keine Rückenschmerzen mehr. Leider hielt dieses nur ca. vier Wochen an. Die Rückenschmerzen kamen wieder, wurden heftiger und ich bekam das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Im Junni wurde ich erneut vorstellig bei meinem Hausarzt. Er renkte wieder mehrere Wirbel zurecht und meinte, es hätte sich “gelohnt”. Auch wurde mir gesagt, ich solle in der nächsten Zeit etwas vorsichtiger mit meinem Körper umgehen.

Herzschmerzen

Im Juni kamen die Schmerzen wieder. In der Nacht zum Sonntag bekam ich über kurze Zeiträume kaum noch Luft. Im Arm hatte ich zwischenzeitlich ein Taubheitsgefühl. An Schlaf war kaum zu denken. Die Rückenschmerzen strahlten mittlerweile über den ganzen Brustbereich. Nachdem meine Frau mich fragte, was mit mir los sei und ich ihr von meiner Nacht berichtete, gab sie mir den dringenden Rat, zum Notarzt zu fahren und mir die Wirbel erneut einrenken zu lassen.

Notarzt

Eigentlich fahre ich selten zum Arzt oder Notarzt. Da die Schmerzen nicht nachließen, folgte ich dem Rat meiner Frau und fuhr zur Notfallsprechstunde. Nach dem ich dem dort behandelnden Arzt meine “Geschichte” erzählte, schickte er mich direkt in das nebenliegende Krankenhaus zur Weiterbehandlung. Er meinte lediglich zu mir, dass dort weiterführende Untersuchungen durchgeführt werden. Das Taubheitsgefühl im Arm war für den Arzt ein Zeichen dafür, dass die Schmerzen nicht vom Rücken kommen.

Krankenhaus – Diagnose Herzinfarkt

Nach mehreren Untersuchungen wurde mir mitgeteilt, dass die Rückenwirbel nicht die Usache für meine Schmerzen sind. Vielmehr wurde festgestellt, dass ich in der Nacht einen Herzinfarkt hatte und direkt operiert werden müsse. Da denkt man, man hat Rückenschmerzen und es wird einem mitgeteilt: “Nö, mit Rückenschmerzen geben wir uns nicht ab!” Ich könne froh sein, dass nur die Adern verkalkt seinen und man dieses mit sogenannten Stants beheben könne.

Operation

Ich bin beeindruckt: Bei einer Herz-Op könnte man denken, dass einem der Oberrkörper aufgeschnitten wird. Fehlanzeige und Irrglaube hatte ich festgestellt. Mit einem Schlauch, der im Bereich der Leiste eingeführt wird, wird der Zuganz zum Herzen und dessen Adern gesetzt. Bei einem Stant wird die verkalkte Vene mit ca. 16 bar aufgepumpt. Parallel wird die verkalkte Stelle mit einem Röhrchen freigesetzt. Die eigentliche Operation hat keine halbe Stunde gedauert. Von dort wurde ich direkt für einen Tag auf die Intensivstation zur Beobachtung verlegt.

Krankenhausaufenthalt

Bis zum nächsten Wochenende blieb ich im Krankenhaus. Im Anschluß an diesen Aufenthalt sollte ich eine Reha-Maßnahme erhalten. Das bedeutet mehrere Wochen krank geschrieben und langsamer aufbau meiner körperlichen Aktivitäten in einer Reha Kilinik.

Wie es in der Reha-Klinik weitergeht, kann man spärer lesen.

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